Gleichstellung im Amt Büchen

Gleichstellung im Amt Büchen

Liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger im Amt Büchen,

ich bin Ihre Gleichstellungsbeauftragte und freue mich, dass Sie sich für das Thema „Gleichstellung“ interessieren. 

Ein großer Teil der Frauen und Männer fühlt sich heute völlig gleichberechtigt. Aber die Realität im Alltag zeigt:

•    Überwiegend sind es Frauen, die Mehrfachbelastungen übernehmen: Kinder und Beruf verbinden, Pflege von Angehörigen und Arbeit schaffen – und anschließend den beruflichen Wiedereinstieg meistern müssen.
•    Immer noch verdienen Frauen für die gleiche Arbeit weniger als Männer.
•    Auch im 21. Jahrhundert sind Politik und Wirtschaft fest in männlicher Hand.

Gesellschaftliche Vorstellungen, nach denen Männer nicht emotional sein dürfen und sich ihrer Karriere widmen sollen und Frauen emotionaler sind und sich eher um Kinder und den Haushalt kümmern sollen, schaden beiden Geschlechtern. Und der Gesellschaft.

Die Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist es, darauf hinzuwirken, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kommune umgesetzt wird. Das Aufgabenspektrum reicht von der Beratung für Einwohnerinnen und Einwohner im Amtsgebiet bis zum Einbringen von frauenspezifischen Aspekten in die Kommunalpolitik und fachlicher Beratung auf der Verwaltungsebene. 

Als hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte trage ich zur Chancengleichheit in Erwerbsarbeit und in Familienarbeit und zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Amt Büchen bei. Ich stehe Ihnen gerne zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben, eine Beratung wünschen oder sich über Ideen für eine Kooperation austauschen möchten.
Auch Männer können das Beratungsangebot und die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten nutzen, wenn sie sich in der Rolle als Mann benachteiligt sehen, (z. B. als Vater mit Teilzeitwunsch am Arbeitsplatz). In der gesellschaftlichen Wirklichkeit sind im Allgemeinen Frauen immer noch stärker von Benachteiligung betroffen. 

Alle Beratungen werden streng vertraulich behandelt. Die Beratung hat Lotsenfunktion und ist nicht rechtsverbindlich. Alle Gespräche sind kostenlos.

Sie haben Fragen, Probleme, Anregungen? 
Melden Sie sich gerne telefonisch unter 04155-8009-212 oder per Mail: gleichstellungsbeauftragte@amt-buechen.de
Ich bin im Allgemeinen montags bis freitags von 7 - 12 Uhr im Bürgerhaus Büchen erreichbar. Da ich jedoch auch Außentermine wahrnehme und mir für Gespräche ausreichend Zeit nehmen möchte, bitte ich Sie herzlich, einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Alles Wissenswerte finden Sie auch hier.

Ich freue mich, wenn Sie Kontakt zu mir aufnehmen.

Ihre Gleichstellungsbeauftragte
Gabriele Meyer

So erreichen Sie die Gleichstellungsbeauftragte

Gabriele Meyer
Gleichstellungsbeauftragte Amt Büchen
Amtsplatz 1
21514 Büchen
Telefon 04155-8009-212
gleichstellungsbeauftragte@amt-buechen.de

Sprechzeiten: im Allgemeinen montags bis freitags von 7 - 12 Uhr im Bürgerhaus Büchen erreichbar. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Weitere hilfreiche Kontakte

Die aktuellen Sprechstunden der Frauenberatung Herzogtum Lauenburg in Büchen finden Sie hier.

Hilfe bei Gewalt

 

 

Handzeichen, wenn Sie in Not sind und Hilfe brauchen!

 

Andere Möglichkeiten um Hilfe zu bitten:

  • Gehen Sie in eine Apotheke und sagen Sie „Maske 19" oder "Wo ist Luisa". Dann wird die Polizei gerufen.
  • Täuschen Sie einen Arzt-Termin vor.

 

Sollten Sie mich einmal nicht erreichen, können Sie sich auch in dringenden Beratungsfragen an folgende Einrichtungen wenden:

  • Frauenberatungsstelle in Schwarzenbek, Telefon 04151-81306
  • Männerberatung in Kiel, Telefon 0431-91124
  • Hilfetelefon 116016
  • Chatten Sie unter www.hilfetelefon.de Телефон довіри „Насильство щодо жінок“ – Beratung auf Ukrainisch!

Eine Übersicht bundesweiter Hilfetelefonnummern und Kontaktdaten finden Sie hier.

Individuelle, kostenfreie und unabhängige Einzelberatung für Frauen zu allen Fragestellungen rund um den Beruf

Ansprechpartnerin:

Felicia Steding - Beraterin FRAU & BERUF Herzogtum Lauenburg - 
Wasserkrüger Weg 127b
23879 Mölln

Tel.: 04542 8568868
Mobil: 0170 3007794
Mail: felicia.steding@faw.de

Weitere Informationen: www.frau-und-beruf-sh.de
                                     FRAU & BERUF

Sie können wohnortnah, telefonisch oder per Zoom beraten werden.

Die Termine der individuellen Beratungsmöglichkeiten im Bürgerhaus in Büchen finden Sie hier.

 

In diesem Jahr bietet Felicia Steding monatlich einen Bewerbungscheck für Frauen an unterschiedlichen Orten im Kreis an.
Hier finden Sie die Übersicht der Termine des Jahres 2026.

 

Die Digitale Rentenübersicht

Die Deutsche Rentenversicherung stellt mit der "Digitalen Rentenübersicht" erstmalig eine kostenfrei nutzbare Plattform zur Verfügung, auf der Bürgerinnen und Bürger einen individuellen Gesamtüberblick über die eigenen gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorgeansprüche einsehen können.

Die dafür benötigten Daten liefern auf Anfrage alle Anbieter von Altersvorsorge-Produkten, die eine jährliche Standmitteilung verschicken und mehr als 1.000 Vorsorgeansprüche verwalten.

Um die eigene Digitale Rentenübersicht abrufen zu können, sind die persönliche Steuer-ID sowie die Bestätigung der eigenen Identität erforderlich. Für den Identitätsnachweis benötigt Ihr lediglich Euren Online-Ausweis, die dazugehörige PIN, ein geeignetes Smartphone oder Tablet sowie die installierte AusweisApp.

Wenn Ihr Genaueres über die Digitale Rentenübersicht erfahren wollt, könnt Ihr Euch mit Hilfe des Imagefilms sowie des Erklärfilms auf der Internetseite www.rentenuebersicht.de einen Einblick verschaffen. Der Imagefilm bietet einen ersten kurzen Überblick über die Digitale Rentenübersicht.

Beratungszeiten speziell für Männer nun auch in Büchen

Hier finden Sie den Flyer der Männerberatung in Büchen!

Dass auch Männer viele Themen mit sich herumtragen, für die sie allein keine Lösung finden, haben die ersten Tätigkeitsmonate der Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Büchen, Gabriele Meyer, gezeigt. Einschneidende Lebensereignisse wie der Verlust oder die schwere Erkrankung der Partnerin oder eines Kindes spielen bei den Beratungsanlässen ebenso eine Rolle wie Konflikte im Alltag, berufliche Veränderungen, Schuldgefühle oder auch häusliche Gewalt gegen Männer.

Umso mehr freut sich Gabriele Meyer, dass es ihr nun gelungen ist, mit Bastian Bak ein regelmäßiges Beratungsangebot speziell für Männer zu vereinbaren. Beginnend am 5. November wird Bastian Bak jeweils mittwochs und freitags in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr in Büchen Beratungstermine anbieten. Diese finden statt im Beratungsraum An den Eichgräben 12.

Für eine Beratung in Büchen ist eine vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 01515-7667988 erforderlich.

Bastian Bak ist studierter Theologe (M.A.) mit rund zehnjähriger Erfahrung als Pastor in einer Freikirche, Jugendabteilungsleiter sowie Gehörlosen-Berater. Mit seiner zusätzlichen Ausbildung als Systemischer Berater liegen seine Schwerpunkte in der Männerarbeit, Paarberatung und in der Beratung hörender Menschen von gehörlosen Eltern. Gern unterstützt er auch als Gebärdendolmetscher.

Auch Gabriele Meyer steht weiterhin für Beratungen von hilfesuchenden Menschen aller geschlechtlichen Orientierungen und jeden Alters zur Verfügung. Als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik, BürgerInnen und Organisationen berät und unterstützt sie bei Fragen und Konflikten in vielen Lebensbereichen, die vornehmlich durch Geschlechterungerechtigkeit entstehen können. Zu den möglichen Maßnahmen zählen die Weiterleitung an entsprechende Fachämter in der Verwaltung oder an Hilfsangebote für Betroffene, die Ermutigung Hilfe zu suchen und anzunehmen und gegebenenfalls auch die Weiterleitung von Menschen mit ihren Kindern in geschützte Wohnunterkünfte. Auch die Beratungen durch die Gleichstellungsbeauftragte sind kostenlos, anonym, parteilich und unterliegen der Schweigepflicht.

Zu erreichen ist die Gleichstellungsbeauftragte im Allgemeinen montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Büchen. Da jedoch auch Außentermine stattfinden, empfiehlt sich eine Terminvereinbarung per Mail unter gleichstellungsbeauftragte@amt-buechen.de oder per Telefon unter 04155-8009212.

 

 

 

In ihrem Flyer stellt sich das Frauennetzwerk Amt Büchen vor:

"Wer sind wir? Ein Netzwerk von Frauen unterschiedlichen Alters, beruflicher Hintergründe und Lebensrealitäten. Wir bieten einen Raum für Empowerment, Wissensaustausch und aktives Handeln. Wofür stehen wir? Wir wollen, dass die Anliegen von Frauen gleichberechtigt wahrgenommen und umgesetzt werden und Entscheidungsfreiheit und Teilhabe nicht durch eingefahrene Gedankenmuster eingeschränkt werden."

Alles Wissenswerte finden Sie hier.

Veranstaltungen

27. April bis 30. Juni 2026: Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ im Bürgerhaus Büchen

„Die „Mütter des Grundgesetzes“ – das sind die vier Frauen, die gemeinsam mit 61 Männern im Parlamentarischen Rat 1948 das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland erarbeiteten: Friederike Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel. Sie waren 1949 wesentlich daran beteiligt, dass die Gleichstellung der Geschlechter mit dem Satz „Frauen und Männer sind gleichberechtigt.“ als Artikel 3 ins Grundgesetz aufgenommen wurde.

Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ würdigt Einsatz und Verdienste der Juristinnen und erinnert daran, dass es weiterhin politisches Engagement braucht, um Geschlechtergerechtigkeit tatsächlich zu erreichen.“ So schreibt es Lisa Paus (MdB) im Vorwort zur Begleitbroschüre der Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“.


Die Gleichstellungsbeauftragte im Amt Büchen, Gaby Meyer, hat die Ausstellung nach Büchen geholt und freut sich, diese am Freitag, 24. April 2026 um 18 Uhr im Bürgerhaus Büchen zu eröffnen. Dazu lädt Gaby Meyer herzlich ein. Auf 17 Plakaten wird hier das Wirken dieser vier besonderen Frauen vorgestellt und gewürdigt.


Als besonderes Highlight der Eröffnungsveranstaltung wird die Büchener Gleichstellungsbeauftragte die Juristin und Politikerin Johanna Helene Selbert begrüßen. Sie ist eine Urenkelin der Grundgesetz-Mutter Elisabeth Selbert und sagt selbst: „Bei uns in der Familie haben immer die Frauen Politik gemacht.“ Johanna Selbert wird am Eröffnungsabend der Ausstellung auf das besondere Wirken ihrer Urgroßmutter eingehen und von der Tradition in die Zukunft schauen.


Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ ist ein Angebot des Helene Weber-Kollegs. Das Helene Weber-Kolleg wird umgesetzt von der EAF Berlin und gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ).

Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausstellung im Bürgerhaus Büchen zu besuchen.


Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ ist bis zum 30. Juni 2026 auf den Fluren im 1. Obergeschoss des Bürgerhauses Büchen, Amtsplatz 1 zu sehen.


Öffnungszeiten:

- Montag und Dienstag 08:00 – 12:00 Uhr

- Donnerstag und Freitag 08:00 – 12:00 Uhr

- Dienstag zusätzlich 14:30 – 17:30 Uhr

- oder nach vorheriger Vereinbarung mit der Gleichstellungsbeauftragten


Rückfragen gerne per E-Mail an gleichstellungsbeauftragte@amt-buechen.de oder telefonisch unter 04155-8009-212.

Samstag, 13. Juni 2026: 1. WOMEN SPORTS NIGHT 2026 des BSSV in Büchen

1. Women´s Sports Night in Büchen

Am 13.06.2026 um 17:00 Uhr ist es endlich soweit – wir feiern die 1. Women´s Sports Night! 🏋️‍♀️🔥

 

 

 

📅 Datum: 13. Juni 2026
Uhrzeit: 17:00 Uhr
📍 im MUFUZE Büchen (beim Schulzentrum – Grundschule!)

 

Ein Abend voller Energie, Power und Gemeinschaft – von Frauen für Frauen.
Freut euch auf:
💪 mitreißende Workouts
🎶 motivierende Beats
🤝 starke Begegnungen & Networking
🌟 jede Menge Inspiration

Egal ob Sportanfängerin oder Vollprofi – bei der Women Sports Night geht es um Zusammenhalt, Stärke und Spaß an Bewegung.

Tragt Euch den Termin in Eure Kalender und seid dabei!

Anmeldung und weitere Infos bei Manuela Tirian: tirian@bssv.info

Die LindenLounge zeigt und diskutiert am Sonntag, 14.06. den preisgekrönten Film "Morgen ist auch noch ein Tag" von Paola Cortellesi – ein Werk, das in Italien 2023 zum meistgesehenen Film des Jahres avancierte. Mit feinem Gespür erzählt Cortellesi eine berührende Geschichte, die zwischen Bedrückung und großer Hoffnung schwankt. Der Film thematisiert Emanzipation und ist ein kraftvolles Plädoyer für Demokratie und den unerschütterlichen Willen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Ein Film von hoher emotionaler und gesellschaftlicher Relevanz – sehenswert und diskutierenswert!

In Kooperation mit dem ev. Frauenwerk Lübeck-Lauenburg und der Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Sandesneben-Nusse, Tanja Schwaermer-Reich.

Eintritt: € 7; mehr Infos und Anmeldung: linden-lounge.com


 

Zwischen Engagement und Erschöpfung: Mentale Gesundheit in der Politik

Die Demokratie lebt von dem Engagement derjenigen, die Verantwortung übernehmen. Doch was bedeutet es heute eigentlich, politisch aktiv zu sein – unter permanentem Druck, eng getakteten Terminen, öffentlicher Dauerbeobachtung und immer höheren Erwartungen? Und was bedeuten diese Herausforderungen für die mentale Gesundheit von parteipolitisch Engagierten?

Fakt ist: Burnout, Dauerstress und Anfeindungen gehören längst zum politischen Alltag. Und trotzdem wird darüber noch viel zu selten offen gesprochen. Dabei sind die Folgen schon heute absehbar und betreffen uns alle: Immer mehr Politiker*innen ziehen sich zurück, legen Ämter nieder oder reduzieren ihr Engagement. Was wie Einzelfälle wirkt, ist längst ein strukturelles Problem und wirft grundlegende Fragen zur Zukunft politischer Beteiligung auf.

In unserem digitalen Fachforum greifen wir genau diese Fragen auf:

  • Was macht politische Arbeit so belastend – und wer ist besonders gefährdet?
  • Was bedeutet das für diejenigen, die Verantwortung übernehmen – und für unsere Demokratie insgesamt?

Ausgangspunkt ist das Buch „Wer macht’s noch?“ von Tannaz Falaknaz und Cécile Weidhofer. Die Autorinnen führen persönlich durch den Abend, geben exklusive Einblicke in ihre Recherchen und lassen die Menschen hinter den politischen Rollen sichtbar werden. Mit dabei sind Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung in Wiesbaden (Volt)sowie Kevin Hönicke, ehemaliger SPD-Bezirksstadtrat in Berlin-Lichtenberg.

Gemeinsam wollen wir den Raum öffnen für Austausch, Einordnung und neue Perspektiven – ehrlich, nahbar und ohne Tabus. Für alle, die sich für politische Teilhabe, demokratische Strukturen und die Menschen dahinter interessieren. Und für alle, die sich auch manchmal fragen: Wer macht’s noch?

Die Anmeldung ist über diesen Link möglich:

Zwischen Engagement und Erschöpfung: Mentale Gesundheit in der Politik - Frauen Vielfalt Politik

Am Samstag, 20. Juni 2026 lädt das Kommunalpolitische Frauennetzwerk Herzogtum Lauenburg e.V. von 10 – 15 Uhr zu dem Workshop „Nicht auf den Mund gefallen – Trainiere deine Schlagfertigkeit“ in Schwarzenbek ein.

 

In diesem Seminar liegt der Fokus auf den spontanen Redesituationen der politischen Arbeit. Wenn der Atem stockt, blockiert die Stimme, der Gedankenfluss bricht ab, es fällt keine passende Antwort ein. „Spontanität und Schlagfertigkeit sind jedoch erlernbar!“ verspricht die Referentin Katja Geist. Mit der Improvisationsmethodik von Keith Johnstone, Körpertechniken der Schauspielkunst und assoziativem Dialogtraining lernen die Teilnehmerinnen schlagfertiges Reagieren in Politik, Beruf und Alltag, sowie die souveräne Präsentation einer Rede.

 

Seit über 25 Jahren arbeitet Katja Geist als Schauspielerin (auf der Bühne, sowie vor der Kamera), Synchronsprecherin und Trainerin. Seit 18 Jahren ist sie der Hauptcoach der Bühnenkinder von Disney´s „Der König der Löwen“ in Hamburg. Praktische Übungen, eigenes Ausprobieren und ehrliches Feedback erwarten die Teilnehmerinnen.

 

Der Workshop richtet sich an alle Frauen im Herzogtum Lauenburg, die bereits in der Kommunalpolitik tätig sind oder sich gerne kommunalpolitisch engagieren möchten. Frauen sind in der Politik noch immer unterrepräsentiert, dabei ist es so wichtig sich zu engagieren und damit die Veränderung mitzugestalten.

 

Aufgrund begrenzter Plätze ist eine vorherige Anmeldung bis spätestens 12. Juni 2026 per E-Mail an anmeldung@kopf-rz.de notwendig. Der Veranstaltungsort wird mit der Bestätigung bekannt gegeben. Die Kostenbeteiligung beträgt 5 Euro und umfasst Getränke sowie einen kleinen Mittagsimbiss. In den Pausen bietet sich die Gelegenheit zum Austausch und überparteiliches Frauennetzwerken.

 

Diese Veranstaltung für Frauen wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren und ist eine Kooperation mit der Schwarzenbeker Gleichstellungsbeauftragten Petra Michalski.

Den Einladungsflyer finden Sie hier.

Wie geht das konkret und welche ersten Schritte sind hilfreich?

Frauen sind in kommunalen Vertretungen in Schleswig-Holstein weiterhin unterrepräsentiert. Dadurch fehlen Perspektiven in politischen Entscheidungsprozessen – und mit ihnen oft auch Themen, die für viele Frauen vor Ort von großer Bedeutung sind. Um das zu verändern, braucht es unterschiedliche Instrumente und starke Strukturen, die Gleichstellungspolitik dauerhaft in Kommunen verankern.

Ein wirksames Werkzeug können dabei Gleichstellungsausschüsse sowie Gleichstellungs- und Frauenbeiräte sein. Sie schaffen Räume für Beteiligung, bringen gleichstellungspolitische Anliegen in die kommunale Politik ein und können wichtige Impulse für Verwaltung und Politik setzen. Für Frauen vor Ort können solche Gremien ganz konkrete Verbesserungen bewirken – etwa bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, beim Schutz vor Gewalt, bei einer gerechteren Stadtplanung oder bei besseren Angeboten für Gesundheit, Mobilität und Teilhabe. Sie ermöglichen zudem, politische Entscheidungen aktiv mitzugestalten und die eigenen Interessen wirksam einzubringen, häufig auch niedrigschwellig, da je nach Gremium weder ein politisches Mandat noch eine Parteimitgliedschaft erforderlich sind.  Doch wie lassen sich solche Gremien gründen und gestalten? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es, welche Möglichkeiten bieten unterschiedliche Modelle – und welche Erfahrungen bestehen bereits in der Praxis?

Diesen Fragen widmen wir uns in einem Online-Workshop für Gleichstellungsbeauftragte, Mandatsträgerinnen und weitere Multiplikatorinnen aus Schleswig-Holstein. Im Mittelpunkt stehen die Gründung, Ausgestaltung und Arbeitsweise kommunaler Gleichstellungsgremien. Gemeinsam schauen wir auf Chancen und Herausforderungen unterschiedlicher Modelle, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Beispiele guter Praxis aus Schleswig-Holstein und darüber hinaus.

Wir freuen uns auf Beiträge von:

  • Alexandra Ehlers, Geschäftsführerin des LandesFrauenRates SH zu rechtlichen Grundlagen und geplanten Gesetzesänderungen in Schleswig-Holstein und aktuellen Debatten
  • Marlene Langholz-Kaiser , 1. Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses in Flensburg, Bündnis 90‘/Die Grünen
  • Katrin Wiech, 1. Vorsitzende des Frauenbeirats in Geesthacht, parteilos

Der Workshop bietet Raum für fachlichen Austausch und Vernetzung: Welche Strukturen haben sich bewährt? Wie können Ausschüsse und Beiräte politische Themen vor Ort anstoßen? Und welche Erfahrungen gibt es bereits aus anderen Kommunen?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Frauen.Vielfalt.Politik“ statt, gefördert durch das BMBFSFJ und durchgeführt von der EAF Berlin in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband. Der Workshop wird gemeinsam mit dem LandesFrauenRat Schleswig-Holstein sowie der LAG der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein durchgeführt.

Termin: 25.06.2026, 10:00–12:00 Uhr, online

Anmeldungen bitte hier: www.frauen-vielfalt-politik.de/veranstaltung/gleichstellungsbeiraete

Das Kommunalpolitische Frauennetzwerk Herzogtum Lauenburg e.V. hat auch für das Jahr 2026 wieder ein attraktives Jahresprogramm zusammengestellt.

In Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten des Herzogtums Lauenburg haben aktive Kommunalpolitikerinnen und Frauen, die Interesse haben, sich künftig kommunalpolitisch zu betätigen,  die Gelegenheit zur Fortbildung oder zur Vertiefung ihres bereits vorhandenen Wissens.

Das erste Seminar, welches am 17. Januar 2026 in Geesthacht stattfand, war mit 28 Frauen unglaublich gut besucht.

Ich freue mich sehr, dass der nächste Workshop am 18. April 2026 in Büchen stattfinden wird.

Das Jahresprogramm finden Sie hier.

In diesem Jahr bietet Felicia Steding monatlich einen Bewerbungscheck für Frauen an unterschiedlichen Orten im Kreis an.
Hier finden Sie die Übersicht der Termine des Jahres 2026.

 

Ansprechpartnerin:

Felicia Steding - Beraterin FRAU & BERUF Herzogtum Lauenburg - 
Wasserkrüger Weg 127b
23879 Mölln

Tel.: 04542 8568868
Mobil: 0170 3007794
Mail: felicia.steding@faw.de

Weitere Informationen: www.frau-und-beruf-sh.de
                                     FRAU & BERUF

Viel Nützliches

Das Handbuch der Gleichstellungsstelle des Kreises Herzogtum Lauenburg erscheint nun bereits in der 13. Auflage. 
Im Handbuch können verschiedene Unterstützungsangebote nachgeschlagen werden.

  • Wo gibt es Beratungsstellen? 
  • Wo finde ich für mein Themengebiet Unterstützung?
    Themen sind dabei Bildungs- und Freizeitangebote, Familienthemen, Opferhilfen, Trennung- und Scheidung und vieles mehr.

In Kürze wird das Handbuch in zahlreichen Beratungsstellen ausliegen und in den Gleichstellungsstellen zur Verfügung stehen.

Hier finden Sie das Handbuch "Frau und Familie".

Die Gleichstellungsstelle des Kreises Herzogtum Lauenburg hat zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten eine Broschüre zum Thema Minijob herausgebracht.

Bitte beachten Sie: Die Minijob-Grenze steigt 2026 auf 603 Euro monatlich, von bisher 556 Euro, da sie an den gestiegenen gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 € pro Stunde gekoppelt ist.

Hier finden Sie die Minijobbroschüre 2025 mit nützlichen Informationen und Adressen.

 

Mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf wurden die bestehenden Regelungen des Pflegezeitgesetzes (PflegeZG) und des Familienpflegezeitgesetzes (FPfZG) weiterentwickelt und besser miteinander verzahnt.

Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Zur Broschüre kommen Sie hier.

In der Einleitung heißt es:

"Immer wieder fragen sich Frauen und Männer, ob es für sie wirtschaftlich von Vorteil ist, einen Ehevertrag zu schließen. Welche Kriterien entscheiden darüber und wann sollte ein Vertrag geschlossen werden oder wann lieber nicht? Mit dieser Information soll eine Hilfestellung für eine Entscheidung für oder gegen einen Ehevertrag gegeben werden."

Herausgeberin: Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten in Schleswig-Holstein

Die aktuelle Broschüre finden Sie hier.

Die Broschüre "Nur Mut! Handlungsmöglichkeiten für Frauen in Gewaltbeziehungen" wird herausgegeben vom Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und dem Netzwerk "KIK Schleswig-Holstein Kooperations- und Interventionskonzept gegen häusliche Gewalt des Landes Schleswig-Holstein".

Im Vorwort sagt Aminata Touré:
"...häusliche Gewalt und Gewalt in Partnerschaften sind nach wie vor Themen, unter denen viele Menschen, meistens still, leiden. 2021 waren offiziell 3899 Frauen in Schleswig-Holstein von Partnerschaftsgewalt betroffen. In der Mehrheit der Fälle gab es Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt, teilweise wurden Wegweisungen der Täter durch die Polizei aus gemeinsamen Wohnungen ausgesprochen. Auch wenn die Zahl erschreckend hoch ist, müssen wir in der Realität von einer noch höheren Zahl ausgehen. Denn die Dunkelziffer ist deutlich höher."

Die aktuelle Broschüre finden Sie hier.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter Landesverband Schleswig-Holstein e.V. hat einen Leitfaden für Menschen in Trennungssituationen herausgegeben.

Die Broschüre finden Sie hier.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Schleswig-Holstein hat in Kooperation mit dem Landesverband Bibliotheken SH e.V. die Broschüre "Lesewelten ohne Grenzen" herausgegeben:

 

eine Sammlung klischeefreier Kinder- und Jugendmedien, die unterschiedliche Geschlechterrollen abbilden.

 

Diese Broschüre basiert auf den jährlich aktualisierten Medienempfehlungen der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich und des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien in Zusammenarbeit mit der Pestalozzi-Bibliothek Zürich.

Die Broschüre finden Sie hier.

Im Vorwort heißt es:

"Seniorinnen und Senioren, aber auch Angehörige und Personen, die von Berufs wegen die Möglichkeit haben, ältere Menschen vor Schaden zu bewahren, sind angesprochen. Je besser wir informiert sind, desto besser können wir uns schützen."

Herausgeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Zur Broschüre kommen Sie hier.

"Für all diejenigen, die sicher surfen möchten und kein Informatik-Studium absolviert haben, gibt es hier einen guten ersten Überblick über Stolpersteine. Außerdem finden Sie Kontaktdaten von Beratungsstellen, wenn Sie digitale Gewalt erfahren haben oder andere Unterstützung benötigen." - so heißt es im Vorwort.

 

Herausgeberin: Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsbeauftragter Schleswig-Holstein

 

Zur Broschüre kommen Sie hier.

Viel Bewegtes

Orange Bank als starkes Zeichen der Solidarität in Witzeeze

 

 

Orange Bank als starkes Zeichen der Solidarität in Witzeeze

Am 01.03.2026 wurde in Witzeeze eine weitere orange Bank eingeweiht.


    

    

Die Einweihung begann mit einem Gottesdienst in der Katharinenkapelle in Witzeeze. Dort machten Pastor Dr. Jan Jackisch und die Gleichstellungsbeauftragte Gaby Meyer deutlich, wie wichtig es ist, dass wir alle gemeinsam Verantwortung übernehmen, um Gewalt gegen Frauen zu verhindern.

Im Anschluss stellte Gaby Meyer gemeinsam mit Bürgermeister Kroh die neue orangefarbene Bank vor – als sichtbares Zeichen für:

🚫 Kein Platz für Gewalt
💛 Mut
🤝 Respekt
👨‍👩‍👧‍👦 Gemeinschaft

Die Bank erinnert an Claudia K. und wurde als klares Signal für mehr Gewaltprävention neu gestaltet.
Die Kosten für die Umrüstung dieser Bank wurden durch eine private Spende von Wolfgang Kroh ermöglicht – ein starkes persönliches Engagement für dieses wichtige Thema.

Eine Plakette mit QR-Code informiert künftig direkt vor Ort über Hilfsangebote für Betroffene. Hilfe soll niedrigschwellig, schnell und unkompliziert erreichbar sein.

Als Gäste konnten wir Mariana Schneider-Ruf und Susanne Keller von der Frauenberatung Schwarzenbek begrüßen – ein wichtiges Zeichen für Vernetzung und Unterstützung vor Ort.

Es ist bereits die zweite Orange Bank im Amt Büchen – und ganz sicher nicht die letzte.
Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen und zeigen: Wegsehen ist keine Option.            

Orange Days: Auch die Offene Ganztagsschule beteiligt sich

Gewalt gegen Mädchen und Frauen zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und ist unabhängig der Religion und Herkunft ein ernstzunehmendes Problem - auch bei uns im ländlichen Bereich. 
Seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen wie z. B. Terre des Femmes jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird.

Neben den vier Aktionstagen, an denen die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Büchen, Gaby Meyer teilgenommen hat und zusammen mit dem @frauennetzwerk.amt_buechen rund 550 Brötchen und Infomaterial zu Hilfemöglichkeiten verteilt hat, konnte Gaby Meyer an der Offenen Ganztagsschule Büchen eine weitere Aktion initiieren:

Schülerinnen und Schüler bemalten Steine, um sie mit der @hilfetelefongewaltgegenfrauen 116016 zu beschriften.
Die Steine werden in der kommenden Zeit bei den Outdoor-Kursen der OGTS in der näheren Umgebung in Büchen verteilt.

Ein großes Dankeschön an die kreativen Schülerinnen und Schüler und an das Team der OGTS Büchen!
 

Sichtbarkeit & Offenheit gegen Gewalt! Vier Aktionstage im Rahmen der Orange Days: "Gewalt kommt nicht in die Tüte"

Gewalt gegen Mädchen und Frauen zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten und ist unabhängig der Religion und Herkunft ein ernstzunehmendes Problem - auch bei uns im ländlichen Bereich.
Seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen wie z. B. Terre des Femmes jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert wird. 

Die Büchener Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Meyer hat zusammen mit Frauen     des Frauennetzwerks Büchen an vier Aktionstagen die Gewalt gegen Frauen durch Verschenken von rund 550 Brötchen und Informationsmaterial zu Hilfemöglichkeiten erstmals auch im Amt Büchen sichtbar gemacht.
    
Die Organisatorinnen haben sehr gute, eindrucksvolle und auch traurige und bewegende Gespräche geführt. Jeder Austausch macht den Unterschied und zeigt, wie wichtig es ist, das Schweigen zu brechen!
Manche Frauen berichteten unter Tränen von ihren eigenen Geschichten von körperlicher und seelischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch und bedauerten, dass es diese Aktion erst jetzt im Amt Büchen gibt.
Viele Gesprächspartner*innen hatten die aktuelle ZDF-Doku gesehen und ihre Hochachtung und Mitgefühl für die hinterbliebenen Kinder von Claudia K., die Ende September 2024 von ihrem Ex-Mann erschossen wurde, ausgedrückt.

Auf das Schicksal der letzten 112 getöteten Frauen haben Gabriele Meyer und das Frauennetzwerk am 25. November, dem“ Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“, mit einer eindrucksvollen Präsentation auf dem Platz vor der Kreissparkasse Büchen aufmerksam gemacht.
Orange Tafeln mit den Namen der Getöteten und knappen Informationen zu den Tathergängen wurden flankiert von roten Schuhen und Trauerkerzen. Der Einbruch der Dunkelheit machten diese Aktion umso wirkungsvoller und berührte viele Menschen auf der viel befahrenen Kreuzung auch aus der Ferne.

 „Wir sind bewegt und – zugegeben - auch erschöpft von all den Gesprächen über seelische und körperliche Gewalt. Aber es bekräftigt uns darin, wie wichtig es ist, das Schweigen zu brechen!“, betonten die Organisatorinnen.

Ohne Unterstützung wären diese Aktionstage nicht möglich gewesen:
Ein herzliches Dankeschön geht an die Bäckerei Hondt und die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg für ihre großzügige finanzielle Unterstützung der Aktion!
Der Kirchengemeinde Büchen-Pötrau, der Filiale Büchen der Kreissparkasse, dem Büchener Penny-Markt sowie Familie Parau vom Edeka-Markt Parau gilt ein großer Dank für die Unterstützung dieses Anliegens, indem die Orte und Räumlichkeiten für die Aktionen genutzt werden durften.
Die Amtsdirektorin Tanja Volkening, Büchens Bürgermeister Dennis Gabriel, die Pastoren Dr. Jan Jackisch und Thorsten Nasse sowie die Frauenberatung Schwarzenbek und die „Omas gegen rechts“ bereicherten durch ihre Anwesenheit die Aktionstage und setzten damit ein klares Statement gegen Gewalt.

Besonderer Dank gilt allen Schuhspenderinnen, die es möglich machten, dass die Organisatorinnen mit den rot angesprühten Schuhen auf jede einzelne in Deutschland durch ehemalige Partner getötete Frau seit dem Mord an Claudia K. aufmerksam machen konnten – 112 Schicksale, die alle sehr bewegen und sich nicht wiederholen dürfen.

 

Beratungszeiten speziell für Männer nun auch in Büchen

Dass auch Männer viele Themen mit sich herumtragen, für die sie allein keine Lösung finden, haben die ersten Tätigkeitsmonate der Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Büchen, Gabriele Meyer, gezeigt. Einschneidende Lebensereignisse wie der Verlust oder die schwere Erkrankung der Partnerin oder eines Kindes spielen bei den Beratungsanlässen ebenso eine Rolle wie Konflikte im Alltag, berufliche Veränderungen, Schuldgefühle oder auch häusliche Gewalt gegen Männer.

Umso mehr freut sich Gabriele Meyer, dass es ihr nun gelungen ist, mit Bastian Bak ein regelmäßiges Beratungsangebot speziell für Männer zu vereinbaren. Beginnend am 5. November wird Bastian Bak jeweils mittwochs und freitags in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr in Büchen Beratungstermine anbieten. Diese finden statt im Beratungsraum An den Eichgräben 12.

Für eine Beratung in Büchen ist eine vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 01515-7667988 erforderlich.

Bastian Bak ist studierter Theologe (M.A.) mit rund zehnjähriger Erfahrung als Pastor in einer Freikirche, Jugendabteilungsleiter sowie Gehörlosen-Berater. Mit seiner zusätzlichen Ausbildung als Systemischer Berater liegen seine Schwerpunkte in der Männerarbeit, Paarberatung und in der Beratung hörender Menschen von gehörlosen Eltern. Gern unterstützt er auch als Gebärdendolmetscher.

Auch Gabriele Meyer steht weiterhin für Beratungen von hilfesuchenden Menschen aller geschlechtlichen Orientierungen und jeden Alters zur Verfügung. Als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik, BürgerInnen und Organisationen berät und unterstützt sie bei Fragen und Konflikten in vielen Lebensbereichen, die vornehmlich durch Geschlechterungerechtigkeit entstehen können. Zu den möglichen Maßnahmen zählen die Weiterleitung an entsprechende Fachämter in der Verwaltung oder an Hilfsangebote für Betroffene, die Ermutigung Hilfe zu suchen und anzunehmen und gegebenenfalls auch die Weiterleitung von Menschen mit ihren Kindern in geschützte Wohnunterkünfte. Auch die Beratungen durch die Gleichstellungsbeauftragte sind kostenlos, anonym, parteilich und unterliegen der Schweigepflicht.

Zu erreichen ist die Gleichstellungsbeauftragte im Allgemeinen montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Büchen. Da jedoch auch Außentermine stattfinden, empfiehlt sich eine

 

 

Amt und Gemeinde Büchen auf der Gewerbeschau

Die Gemeinde Büchen sowie das Amt Büchen haben sich mit einem großen Messestand auf der Gewerbeschau in Büchen präsentiert. Viele interessante Gespräche wurden geführt und die Bürgerinnen und Bürger konnten sich anhand einer PowerPoint und diversen Stellwänden über die Arbeit in der Amtsverwaltung und Bauvorhaben in Büchen informieren.

Zudem war die Messe der Startschuss für die Bürgerbefragung zum Thema „Was macht die Region des Amtes Büchen attraktiv?“ Ziel des Amts Büchen mit all seinen 15 Gemeinden ist es, in den nächsten Jahren die gemeinsame Identität zu stärken. Dafür wollen wir untersuchen, wo aus Sicht der Bewohner und Bewohnerinnen schon heute die faktischen, konkreten Stärken der Region Amt Büchen zum Leben und Arbeiten liegen. Oder anders gesagt: Was würden Sie in einem persönlichen Gespräch erzählen, um einen Freund/Freundin oder guten Bekannten von der Region zu überzeugen?

Dafür werden wir vom 25. Oktober bis zum 23. November eine Befragung (online und auch per Fragebogen) bei uns in der Region durchführen und würden uns über eine rege Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger sehr freuen. (https://copenhagenbusiness.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_bxRn6FmkOH8LEUK)

Unterstützt werden wir dabei von Dr. Sebastian Zenker, Professor für Stadt- und Regionalmarketing von der renommierten Copenhagen Business School.

 

 

 

Ab 26.08.2025 bietet die Frauenberatung Herzogtum Lauenburg Beratungstermine nun auch in Büchen an

 

Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern ein gesellschaftliches Problem.

 

Dass dies auch im Amt Büchen eine große Rolle spielt, haben die ersten Tätigkeitsmonate der Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Büchen, Gabriele Meyer, bestätigt. Ihr Aufgabenfeld war geprägt von einem hohen Anteil an Beratungen in häuslichen Krisensituationen und Gewalt gegen Frauen.

Umso mehr freut sich Gabriele Meyer, dass es ihr nun gelungen ist, mit der Frauenberatung Herzogtum Lauenburg auch in Büchen einmal im Monat regelmäßige Beratungstermine zu vereinbaren. Beginnend am 26. August wird Janine Ringel von der Frauenberatung Schwarzenbek jeweils dienstags in der Zeit von 9.15 bis 12.15 Uhr in Büchen Beratungstermine anbieten. Diese finden statt im Beratungsraum An den Eichgräben 12.

Die ersten Termine der Frauenberatung in Büchen finden Sie hier.

Die Frauenberatungsstelle berät und begleitet Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, cis Frauen, trans Frauen, nicht binäre Personen, Fachkräfte und Bezugspersonen zu unterschiedlichen Themen wie z.B. häusliche Gewalt, Trennung und Scheidung, Unterhaltsrecht, nach sexuellen Übergriffen und/oder Vergewaltigung sowie bei Stalking.  Die Beratungen durch die Frauenberatung sind kostenlos, anonym, parteilich und unterliegen der Schweigepflicht. Auch UnterstützerInnen können sich an die Beratungsstelle wenden.

Für eine Beratung in Büchen empfiehlt sich eine vorherige Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 04151-81306.

Auch Gabriele Meyer steht weiterhin für Beratungen von hilfesuchenden Menschen aller geschlechtlichen Orientierungen und jeden Alters zur Verfügung. Als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik, BürgerInnen und Organisationen berät und unterstützt sie bei Fragen und Konflikten in vielen Lebensbereichen, die vornehmlich durch Geschlechterungerechtigkeit entstehen können. Zu den möglichen Maßnahmen zählen die Weiterleitung an entsprechende Fachämter in der Verwaltung oder an Hilfsangebote für Betroffene, die Ermutigung Hilfe zu suchen und anzunehmen und gegebenenfalls auch die Weiterleitung von Menschen mit ihren Kindern in geschützte Wohnunterkünfte. Auch die Beratungen durch die Gleichstellungsbeauftragte sind kostenlos, anonym, parteilich und unterliegen der Schweigepflicht.

Zu erreichen ist die Gleichstellungsbeauftragte im Allgemeinen montags bis freitags von 7 bis 12 Uhr im Bürgerhaus Büchen. Da jedoch auch Außentermine stattfinden, empfiehlt sich eine Terminvereinbarung per Mail unter gleichstellungsbeauftragte@amt-buechen.de oder per Telefon unter 04155-8009212.

Orange-Bank ein Symbol für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen

Die Orange-Bank ist ein Symbol für die Beendigung von Gewalt gegen Frauen.
Ausgestattet ist die Bank mit einer Plakette, die eine Hilfe-Rufnummer und einen QR-Code enthält - eine direkte Unterstützung für Frauen in Not und gleichzeitig ein Zeichen für Hoffnung und Unterstützung.

Auf Initiative des Frauennetzwerks Büchen wurde am Erich-Kästner-Weg/Harten-Leina-Weg in Büchen dieser Ort der Solidarität geschaffen.
Die Axel-Bourjau-Stiftung unterstützte das Projekt finanziell, der Büchener Bauhof leistete tatkräftige Unterstützung beim Aufbau der Bank.

In der Nähe vom Baum des Femizids kamen am vergangenen Samstag, dem Internationalen Frauentag, rund 50 Menschen zusammen. 
Unter ihnen waren Angehörige unserer Bürgerin des Jahres 2024, Claudia Karakan sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Büchen, Gabriele Meyer, und der Büchener Bürgermeister, Dennis Gabriel.
Bei strahlendem Sonnenschein, einem tollen Küchenbuffet und Kaffee/Tee weihten sie gemeinsam diese erste orange Bank im Amt ein und zeigten sich solidarisch mit allen betroffenen Menschen.

Die großzügigen Spenden der Teilnehmenden kommen der wertvollen Arbeit des Frauenhauses in Schwarzenbek und der Frauenberatungsstelle zugute.
 

Einwohnerversammlung der Gemeinde Büchen 2025

Die Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Büchen hat sich und ihre Arbeit auf der Einwohnerversammlung der Gemeinde Büchen vorgestellt. Ihre Rede finden Sie hier!

 

(Foto: SPD Büchen)